Aktivitäten 2026
"Ü60" - Wir RPP’ler sind in einem sehr eleganten Alter. Wir haben ziemlich alles, was wir vor 60 Jahren gern wollten:
Wir gehen nicht mehr zur Schule und nicht mehr arbeiten, wir haben ein monatliches Taschengeld und haben menschenwürdige Wohnungen. Wir sind nicht gezwungen, pünktlich nach Hause zu kommen. Manche haben einen Führerschein und sogar ein eigenes Auto, Menschen in unserem Alter haben keine Angst, schwanger zu werden oder zu sterben, denn wir haben bereits das Glück, fast alt zu sein. Das Leben ist also Klasse!
Außerdem: Wir sind unglaublich schlau! Unser Gehirn ist zwar langsamer, weil es mit Wissen überladen ist. Wir sind keinesfalls dumm, wir müssen nur länger unter den Tonnen von Wissen und Erlebtem nach den notwendigen Fakten suchen. In unserem Kopf sind viele angesammelte Sachen, die übrigens Druck auf das Innenohr ausüben, weshalb wir manchmal schlechter hören. Es ist, als würde sich eine Computerfestplatte verlangsamen, weil sie voller Dateien ist. Unser Gehirn ist nicht schwächer, sondern hat viel mehr Informationen angesammelt. Man sagt, dass Menschen unseres Alters oft ins Zimmer kommen und sich nicht erinnern können, was sie eigentlich wollten. Warum ist das so? Oder wir erinnern uns nicht, wo wir etwas abgelegt haben. Das ist kein Speicherproblem! Damit zwingt uns die Natur nur, wenigstens ein bisschen mehr in Bewegung zu bleiben.
---------- & ----------
RPP 01-2025 - Rodelausflug Maria Waldrast bei Matrei am Brenner
Das Zitat von Butler James im Sketch Dinner for One könnte man für den jährlichen RPP-Start verwenden: "Same procedure as every year" oder auf gut Deutsch "Gleiche Prozedur wie jedes Jahr"?... Erfahrungsgemäß haben die Jänner-RPP's seit Jahren meist dieselbe Problemstellung. Im November und Dezember gibt es vorwiegend eine Kälteperiode mit etwas Schneefall und ab den Weihnachtsfeiertagen sehr oft frühlingshafte Verhältnisse. In diesem Jahr sind auch wieder Föhnstürme sowie einige Male höhere Plusgrade dazugekommen. Für die Rodelstrecke bedeutet das freilich nicht gerade ideale Voraussetzungen für eine Schneefahrbahn. Der Wettergott zeigte einen Tag vor der Veranstaltung jedoch ein Einsehen und ließ es etwas schneien. Damit konnten sich sowohl die gut präparierte Naturrodelbahn, als auch die Landschaft in ineme "kitschigen" Winterkleid präsentieren.
Insgesamt 25 Teilnehmer bewältigten in unterschiedlichen Varianten den Hin- und Rückweg zum Klostergasthof Maria Waldrast. Dort trafen sie sich, um gemeinsam den Meinungsaustausch zu pflegen und auch ein gutes Mittagessen einzunehmen. Zum vereinbarten Zeitpunkt versammelten sich alle vor der Gaststätte für ein Gruppenfoto, um anschließend den Rückweg ins Tal anzutreten. Für die Rodelpartie entschieden sich diesmal 18 RPP’ler, die sich heuer im Rennen mit Zeitnehmung wieder messen wollten. Die Sportler fanden auf der knapp 3,7 km langen Abfahrt wegen der geringen Schneedecke nicht unbedingt die perfekten Voraussetzungen vor, denn es fehlten teilweise die wichtigen Schneewände dafür. Die Neuschneeauflage bremste gottseidank so manch übermütigen Rennrodler zudem noch etwas ein. Nach dem Zieleinlauf wurden sie wie immer mit einem Stamperl Tiroler "Hochprozentigem" belohnt.
Gewonnen haben nicht der Schnellste oder Langsamste, sondern jener mit dem dazwischen festgestellten Mittelwert. Die drei Erstplatzierten des Rodel-Wettrennens waren Reichler Rudolf, Habicher Alois und Jeller Herbert. Sie wurden mit einem Ehrenpreis ausgezeichnet, ebenso Raneburger Martin, der mit einem Los ermittelte "beste" Taxi-Fahrgast dieses Treffens. Nach der Siegerehrung legten die passionierten RPP-Kartenspieler im "Ladinisch"-Watten los und lieferten sich beinharte Gefechte bis in den Abend hinein. Die Wettkämpfe verliefen ruhig und fair, sodass ein "Nachkarten" nicht unbedingt notwendig war ...
Übrigens: Schröter Werner spendierte nach der Siegerehrung eine Getränkerunde und die Geldspenden von den (Ex-) Geburtstagskindern Reichler Rudolf, Salchner Christian und Sonnweber Josef werden bei späteren RPP-Treffen zur allfälligen Unterstützung von Unkostenbeiträgen herangezogen.
Organisation: Hörtnagl Georg, Fotodokumentation: Habicher Otto, Schröter Werner
---------- & ----------
RPP 02-2025 - Besuch der Dauerausstellung Maximilian I. - Hofburg Innsbruck
Für das Februar-Treffen wurde ein Besuch der Dauerausstellung "Maximilian I." mit einer Kuratorenführung in der Innsbrucker Hofburg organisiert. Damit ergab sich für die 33 Teilnehmer die einmalige Möglichkeit, Hintergrundgeschichten zur Entstehung der Ausstellung, zu den Leihgaben und zur Forschung zu erfahren. Davor trafen sich jedoch alle in der Innsbrucker Altstadt, um im Hotel-Restaurant "Weisses Rössl" ein vorzügliches Mittagessen zu genießen. Anschließend spazierten sie in nur wenigen Minuten vorbei am "Goldenen Dachl" zur Hofburg.
In zwei Gruppen aufgeteilt, wurde ihnen hier nicht nur die Persönlichkeit Kaisers Maximilian I., seine Ehefrauen, das Hofleben und die Einflüsse, die sein Leben prägten, nähergebracht, sondern auch Themen mit europäischer oder globaler Dimension präsentiert. Kaiser Maximilian I. (1459-1519) zählt zu den bekanntesten Persönlichkeiten des Hauses Habsburg. Mit einer erfolgreichen Heiratspolitik legte er den Grundstein für den Aufstieg seiner Familie zu einer der mächtigsten Dynastien Europas. Wankelmütiges Kriegsglück prägte sein Leben ebenso, wie die Einführung neuer technologischer Errungenschaften, die er geschickt zu nutzen wusste. Besonders in den 1490ern hielt sich Kaiser Maximilian I. gerne in Innsbruck, der Hauptstadt im "Land im Gebirge" auf. Der Herrscher in einer Zeit zwischen Mittelalter und Renaissance machte die Stadt mit ihren damaligen 5.000 Einwohnern zu einem zentralen Ort seines Reiches. Als wichtiges Bindeglied zwischen dem Süden und dem Norden Europas wurde Innsbruck bald auch zum Zentrum der Kunst und zur Drehscheibe internationaler Veranstaltungen - die Stadt erlebte unter ihm ein goldenes Zeitalter, das noch bis heute nachhallt.
In der knapp zweistündigen Führung nahmen die RPP'ler viele neue und wissenswerte Einblicke über Kaiser Maximilian I. und seiner Epoche mit. Danach ging ein Teil davon zum Innsbruck Hbf. zurück, um die Heimfahrt anzutreten und der sogenannte "Rest" musste im gegenüberliegenden "Stiftskeller" unbedingt den aufgestauten Durst bei ihrer Nachbesprechung löschen. Aber auch sie kamen planmäßig zu Hause an.
Die (Ex-) Geburtstagskinder Fritz Franz, Fuchs Sebastian und Zangerl Ernst spendeten in den RPP-Rücklagenfond, aus dem diesmal ein Teil der Führungskosten bezahlt wurden.

Organisation: Habicher Alois, Fotodokumentation: Habicher Otto, Hanika Dietmar, Schröter Werner und Weber Karl
---------- & ----------
RPP 03-2026 Besuch des Bergbau- und Gotikmuseums in Leogang
Eigentlich wollte man beim März-Treffen die Fa. "Innio Jenbacher GmbH & Co OG" besichtigen. Sie ist ein "Global Player" bei Gasmotoren und Blockheizkraftwerken und ging aus den ehemaligen "Jenbacher Werken", einem Hersteller von Dieselmotoren, Lokomotiven und Eisenbahntriebwagen hervor. Leider gab es auf die RPP-Anfrage eine negative Antwort. Daher wurde auf die im Februar besuchte Dauerausstellung Maximilian I. - themenmäßig passend - der Besuch des Bergbau- und Gotikmuseums in Leogang organisiert.
Im Zug nach Hochfilzen trafen sich 20 daran interessierte RPP‘ler und starteten die monatliche Zusammenkunft im Bahnhof gegenüberliegenden "Hochfilz‘ner Hof" mit einem guten Mittagessen. Danach ging es mit dem Linienbus ins benachbarte Salzburgische Leogang. Das Museum befindet sich im Ortsteil Hütten, einem malerischen Bergbaudorf, das seit über 3000 Jahren vom Erzabbau geprägt ist. Gegründet 1989, zeigt es eine beeindruckende Sammlung von gotischen Kunstwerken, die von den Reichtümern des ehemaligen Erzstiftes Salzburg zeugen. Zu den Höhepunkten gehören die Gebetsnuss der Maria von Burgund, ein kostbares Reliquiar aus dem 15. Jahrhundert, das Limogeskreuz der Fürstenfamilie Czartoryski, ein 900 Jahre altes Emaille-Kunstwerk, und der Altar von Schloss Prösels, ein Meisterwerk des Dürer-Schülers Hans Schäuffelein. Durch hochrangige Ausstellungen in Kooperation mit den größten europäischen Museen und der persönlichen Vermittlung hat sich die Museumsleitung international einen ausgezeichneten Ruf erworben. Jedenfalls waren alle Teilnehmer von den Ausführungen und dem Hintergrundgeschichten erzählenden Museumsleiter Andreas Herzog hellauf begeistert. Nach der beeindruckenden Führung kehrte die Truppe mit dem Linienbus wieder nach Hochfilzen zurück und fuhr in Ermangelung eines geöffneten Gastronomiebetriebes gleich mit dem nächsten Zug nach Hause weiter. Ein kleiner Teil stieg jedoch schon in St. Johann i.T. aus, um den Durst im bekannten und Bahnhofsnahen "Huber Bräu Turmstüberl " so rasch als möglich zu stillen. Dem Vernehmen nach haben auch sie anschließend ihre Heimfahrt problemlos fortgesetzt.
Übrigens, die Geldspenden der (Ex-) Geburtstagskinder Biechl Andreas, Jeller Herbert, Rainer Walter, Ing Sellemond Fritz und Strolz Reinhard werden bei späteren RPP-Treffen zur allfälligen Unterstützung von Unkostenbeiträgen herangezogen.
Organisation: Nairz Wilfried, Fotodokumentation: Habicher Otto, Hanika Dietmar und Schröter Werner
---------- & ----------